Das nächste Pharma-Märchen? Donanemab und der angebliche “Alzheimer-Durchbruch”

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Ist Donanemab tatsächlich das neue “Wundermittel” gegen Alzheimer, wie man es den Menschen verkaufen möchte? Die bisherigen Forschungsergebnisse sind zwar interessant, dennoch stellen sich viele Fragen hinsichtlich der Effektivität und mehr noch in Bezug auf die Nebenwirkungen für die Patienten.

Seit Jahrzehnten wird uns von der Pharmaindustrie und ihren willigen Helfern in den Mainstream-Medien der große Durchbruch gegen Alzheimer versprochen. Milliarden an Forschungsgeldern wurden im ewigen Kampf gegen das Vergessen verbrannt, ohne bislang wirklich greifbare Ergebnisse für die Patienten zu erzielen. Doch wenn die Kassen klingeln sollen, muss eben ein neues “Wundermittel” her. Jetzt wird Donanemab als der angebliche Heilsbringer gepriesen. Doch wenn man mal einen ungeschönten Blick hinter die glänzende Fassade der Pharma-Propaganda wirft, bleibt ein sündhaft teures Experiment mit geradezu gruseligen Nebenwirkungen übrig.

Im Zentrum dieses lukrativen Geschäftsmodells steht die sogenannte Amyloid-Hypothese. Seit ewigen Zeiten reitet Big Pharma dieses tote Pferd, weil sich damit so herrlich Forschungsgelder lukrieren lassen. Die scheinbar simple Idee dahinter lautet, dass sich Eiweiß-Müll (Plaques) im Gehirn ablagert und uns dement macht. Donanemab, ein sogenannter monoklonaler Antikörper, soll diese Ablagerungen nun für das Immunsystem markieren, damit dieses den “Müll” entsorgt. Ein “chirurgischer Eingriff” auf molekularer Ebene, heißt es seitens der Hersteller. Doch für die Patienten heißt dies, dass sie Infusionen erhalten, ständige MRT-Kontrollen über sich ergehen lassen müssen und noch mehr Infusionen bekommen.

Die Plaque-Last im Gehirn sinkt laut den Studien (siehe hier, hier und hier) zumindest auf den Laborbildern und Big Pharma feiert das als gigantischen Sieg. Den Aktionären wird der Mund wässrig gemacht mit dem Versprechen: Wenn der Kopf erst mal “sauber” ist, kann die Therapie gestoppt werden. “Behandeln bis zum Ziel” nennt sich dieses clevere Marketing-Narrativ – und es klingt nach Heilung und Patientenfreundlichkeit. Doch wenn man den tatsächlichen klinischen Nutzen betrachtet, sieht es schon wieder anders aus.

Die Patienten bauen weiterhin ab. Die Krankheit wird nicht etwa gestoppt, geschweige denn geheilt, sie schreitet nur – zumindest auf dem Papier – marginal langsamer voran. Wer hofft, dass Oma oder Opa dadurch wieder klar im Kopf werden, den Alltag meistern oder verlorene Erinnerungen zurückbekommen, fällt auf die eiskalte Illusion der Hersteller herein. Der Gewinn an Lebensqualität ist oft so subtil, dass er kaum auffällt.

Richtig kriminell wird es aber, wenn wir über den Preis sprechen, den die Patienten mit ihrer Gesundheit bezahlen. In den Studienberichten wird das elegant und verharmlosend “ARIA” genannt. Dahinter verbergen sich brandgefährliche Schwellungen im Gehirn und Mikroblutungen. Das Immunsystem wird künstlich scharf gemacht und richtet im Gehirn der Patienten schwerwiegende Kollateralschäden an. Während die einen vielleicht symptomfrei bleiben, schweben andere jedoch in Lebensgefahr. Um das Schlimmste zu verhindern, braucht es eine lückenlose, extrem teure Überwachungsmaschinerie mit ständigen, teuren MRT-Scans, für welche die Krankenkassen dann brav aufkommen dürfen.

Alzheimer ist der Jackpot der Zukunft für die Pharmaindustrie. Eine alternde Gesellschaft, panische Angehörige und Politiker, die jeden Preis zahlen, um sich als Macher zu präsentieren, tragen dazu bei. Kritische Wissenschaftler, die seit Jahren davor warnen, dass diese völlige Fixierung auf Amyloid-Plaques ein gigantischer Irrweg ist, werden konsequent ignoriert. Dass Entzündungen oder Gefäßschäden vielleicht die echten Treiber sind, stört das Geschäftsmodell, also wird es unter den Teppich gekehrt.

Am Ende bleibt die Frage offen, ob es sich bei Donanemab tatsächlich um einen Durchbruch in der Alzheimer-Behandlung handelt, oder aber um ein weiteres Pharma-Märchen, welches noch mehr Geld in die Kassen spülen soll.

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