Harald Schmidt: ÖRR-Berichte bringen ihn dazu, den Fernseher anzuschreien

Symbolbild: KI

“Aktivrentner” Harald Schmidt war jüngst zu Gast in der Sendung “Kulturplatz” beim Schweizer Sender SRF. Dort rechnete die TV-Legende unter anderem mit den Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland ab, deren Berichterstattung er als “klar tendenziös” bezeichnete.

Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:

Der große deutsche Entertainer und Satiriker Harald Schmidt hat im Schweizer Fernsehen (SRF) scharfe Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland geübt. Die Nachrichtenformate von ARD und ZDF seien „klar tendenziös“. Manche Beiträge seien so unerträglich, dass er manchmal in Richtung seines TV-Gerätes schreie: „Halt die Fresse!“

In der SRF-Sendung „Kulturplatz“ sagte der frühere Late-Night-Talker wörtlich: „Berichterstattung – bei uns doch tendenziös, würde ich schon sagen. In den Moderationen, zum Beispiel bei ‚Tagesthemen‘ oder ‚heute journal‘, je nachdem, wer es macht: klar tendenziös. Im Tonfall, in der Wortwahl, in der Hinführung auf das eigentliche Thema, also kein Vergleich zum Beispiel zur BBC.“

Der 68-Jährige, der sich selbst als einen „Aktivrentner“ bezeichnet, sagte, er schreie dann mitunter in Richtung Fernseher: „Halt die Fresse“. Das sei eine Kombination aus Alterserscheinung und purer Emotion.

Die aktuelle Berichterstattung der deutschen Systemsender verglich Schmidt mit einem Schauspiel: „Mich interessiert das ja nur, auch Talkshows, wie ein Ensemble: Wer ist heute besetzt, wer spielt, wer ist krank? Dafür haben sie den umbesetzt.“

Morgens um sieben Uhr schaltet Harald Schmidt nach eigenen Angaben den Deutschlandfunk an: „Das höre ich zwei Stunden, dann bin ich gebrieft für den Tag“, meinte „Dirty Harry“ ironisch.

Ebenfalls sehenswert war übrigens der folgende Auftritt von Harald Schmidt mit Monika Gruber bei ServusTV:

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