Woke-Wahn bei der Bank of England: Wie Großbritannien seine eigene Geschichte auslöscht

Symbolbild (C) Report24/KI

Es ist der nächste Akt im beispiellosen Kulturkampf gegen die westliche Identität. Die Bank of England hat beschlossen, ikonische historische Figuren von ihren Banknoten zu verbannen. Statt großer Persönlichkeiten, die das Land und die Welt geprägt haben, sollen künftig Fischotter und Dachse die britischen Pfundscheine zieren.

Über 50 Jahre lang ehrte Großbritannien seine historischen Giganten auf dem eigenen Geld. Figuren wie die weltberühmte Schriftstellerin Jane Austen oder der ehemalige Premierminister Winston Churchill. Doch damit ist jetzt Schluss. Die Wohlfühl-Fraktion hat offenbar auch die britische Zentralbank gekapert. Dabei entbehrt die Debatte nicht einer gewissen historischen Ironie. Dass man über die Personalie Winston Churchill streiten kann, ist kein Geheimnis.

Mehr noch: Historisch betrachtet muss man ihn aufgrund seiner brutalen Kriegsführung (etwa die vorsätzliche Bombardierung ziviler Ziele und die Forderung zur Ausrottung der Deutschen durch Milzbrand) und seiner rücksichtslosen Politik in den Kolonien (wie die Mitverantwortung für die Hungersnot in Bengalen) schlichtweg als Kriegsverbrecher bezeichnen. Doch anstatt sich einer ehrlichen, erwachsenen Debatte über die dunklen und komplexen Kapitel der eigenen Geschichte zu stellen, wählt das Establishment den infantilsten aller Auswege: Man radiert die Geschichte einfach komplett aus und druckt stattdessen niedliche Waldtiere auf die Geldscheine, um ja niemanden zu “verletzen”.

Konservative Politiker auf der Insel schäumen vor Wut über diese Respektlosigkeit. Der ehemalige Wirtschaftsminister Kevin Hollinrake bringt es gegenüber der Daily Mail auf den Punkt: “Legendäre Figuren wie Winston Churchill und Jane Austen durch Tiere zu ersetzen, ist völlig irre.” Großbritanniens Währung, so Hollinrake, sollte “Stolz auf die Giganten unserer Vergangenheit haben und sie ehren.” Auch der ehemalige Wirtschaftsminister Sir Jacob Rees-Mogg rechnet mit den Verantwortlichen ab: “Es sagt alles, was man über die mangelnde Ernsthaftigkeit der Bank wissen muss. Banknoten nutzen Symbolik, um Macht und Wert auszudrücken – niedliche kleine, pelzige Dinger tun weder das eine noch das andere.”

Man versteckt sich hinter fadenscheinigen, technokratischen Argumenten. Victoria Cleland, die Chefkassiererin der Bank, behauptet allen Ernstes, das “Natur-Thema” mache die Scheine fälschungssicherer. Zudem hätten bei einer Umfrage 60 Prozent der Teilnehmer für Wildtiere gestimmt. Ein klassischer Fall von politisch gewollter Kosmetik: Man schiebt Umfragen und Sicherheitsmerkmale vor, um die eigene Geschichte klammheimlich zu entsorgen.

Was kommt sonst noch? Ein genderneutrales “Pride Pound”? Bild: Report24/KI

Immerhin: Das Porträt des Monarchen darf vorerst auf den Scheinen bleiben, die in einigen Jahren in den Umlauf kommen sollen. Doch wie lange noch? Wenn die Auslöschung der eigenen Kultur in diesem Tempo weitergeht, prangt auf den Pfund-Banknoten dann bald kein König mehr, sondern ein genderneutrales Eichhörnchen in Regenbogenfarben.

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