Der Obama-Sumpf: Wie sich der Ex-Präsident und seine Clique bereichern

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Das skandalumwitterte “Obama Presidential Center” in Chicago sorgt für Aufregung. Es geht um unfassbare Summen, einen dubiosen Grundstücks-Deal und die Frage: Wie schamlos kassiert der innere Zirkel von Ex-Präsident Barack Obama eigentlich ab?

Barack Obama steht wieder im medialen Rampenlicht. Neue Steuerunterlagen enthüllen jetzt die geradezu obszönen Gehälter, die durch die Obama Foundation fließen, während der Bau des 850 Millionen Dollar teuren Prestigeprojekts im Jackson Park seiner Vollendung entgegengeht. Die Stiftung wird den gigantischen, fast acht Hektar großen Campus betreiben, der auf öffentlichem Parkgelände der Stadt Chicago steht. Das Projekt umfasst ein Museum, ein Sportzentrum und eine öffentliche Bibliothek. Was es nicht ist: eine traditionelle Präsidentenbibliothek unter der Aufsicht des Nationalarchivs. Es ist ein privater Palast.

Das Land, auf dem dieser Palast steht, ist ein zentraler Teil der Abzocke. Die Obama-Stiftung hat sich einen 99-Jahre-Pachtvertrag mit der Stadt gesichert. Der Preis für dieses Filetstück? Lächerliche 10 Dollar pro Jahr! Dieser Deal kostet die ohnehin schon ständig klamme Stadt Chicago zig Millionen Dollar an potenziellen Einnahmen. Bestes öffentliches Eigentum wird einfach so an eine private Non-Profit-Organisation eines linken Ex-Präsidenten verscherbelt.

Mit einem derart lukrativen Deal in der Tasche lässt es sich das Führungspersonal der Stiftung natürlich gut gehen. Die Gehälter sind völlig außer Kontrolle geraten. Den Vogel schießt Valerie Jarrett ab, eine der engsten politischen Vertrauten Obamas. Jarrett “verdiente” im Jahr 2024 als CEO der Obama Foundation unfassbare 740.000 Dollar. Ein Gehalt, das die Vergütungen an der Spitze anderer Präsidenten-Stiftungen locker in den Schatten stellt.

Und sie ist nur die Spitze des Eisbergs. Sechs der zehn bestbezahlten Führungskräfte der Stiftung hatten zuvor hochrangige Positionen in der Obama-Regierung oder seinen Wahlkampfkampagnen inne. Ein Selbstbedienungsladen für alte Freunde:

  • David Simas, Obamas ehemaliger politischer Direktor im Weißen Haus, kassierte zwischen 2017 und 2020 bis zu 626.000 Dollar jährlich.
  • Adewale Adeyemo, ein weiterer hochrangiger Obama-Beamter (und späterer Vize-Finanzminister unter Joe Biden), strich als erster Präsident der Stiftung rund 540.000 Dollar ein.
  • Anne Filipic, ehemalige Beamtin für Öffentlichkeitsarbeit im Weißen Haus: rund 400.000 Dollar im Jahr.
  • Christina Tchen, ehemalige Stabschefin von Michelle Obama: ebenfalls rund 400.000 Dollar jährlich.
  • Michael Strautmanis, ein weiterer Obama-Berater: mehr als 300.000 Dollar pro Jahr.

Die Personalkosten der gesamten Organisation sind regelrecht explodiert: von 18,5 Millionen Dollar im Jahr 2018 auf gigantische 43,7 Millionen Dollar im Jahr 2024. Der Apparat wurde auf 337 Mitarbeiter aufgebläht. Bei den Republikanern in Illinois schrillen längst die Alarmglocken. Man riecht den Gestank der klassischen Chicago-Korruption.

“Die Demokraten in Illinois leben wirklich ihr bestes Leben – sie verdienen Hunderttausende von Dollar im Jahr, um das hässlichste Gebäude in Chicago zu entwerfen”, spottet die Vorsitzende der Republikaner in Illinois, Kathy Salvi. (Wobei man fairerweise sagen muss: Es könnte das hässlichste Gebäude im ganzen Land sein). Salvi weiter: “Ihre atemberaubenden Gehälter beweisen, dass die Kultur der Korruption in Illinois lebendig und wohlauf ist, während Barack Obamas wichtigste Verbündete das große Geld scheffeln.”

Trotz all dieser roten Flaggen behauptet die Obama Foundation eiskalt, ihre Gehaltsstruktur entspreche den “Branchenstandards”. Gegenüber Fox News Digital erklärte die Organisation: “Die Gehälter der Führungskräfte basieren auf wettbewerbsfähigen Marktsätzen für Positionen auf derselben Ebene in ähnlichen Institutionen landesweit.” Die Stiftung argumentiert sogar, dass ihre Gehälter unter denen der Privatwirtschaft lägen. Man verweist auf gigantische philanthropische Institutionen wie die Rockefeller-, Mellon-, Ford- oder MacArthur-Stiftungen, wo die CEOs teilweise über 1,2 Millionen Dollar verdienen. Diese Organisationen arbeiten allerdings mit milliardenschweren Stiftungsvermögen (Endowments), die jedes Jahr genug Zinsen abwerfen, um die Betriebskosten zu decken. Die Ford Foundation hat ein Vermögen von rund 16 Milliarden Dollar, Mellon und MacArthur jeweils über 8 Milliarden Dollar.

Die Obama Foundation wies Ende 2024 zwar ein Gesamtvermögen von mehr als 1,1 Milliarden Dollar aus – doch ein Großteil davon sind baubezogene Vermögenswerte und zweckgebundene Mittel für das Präsidentenzentrum, kein klassisches, investiertes Stiftungsvermögen. Eigentlich hatte die Obama Foundation versprochen, ein Stiftungsvermögen von 470 Millionen Dollar aufzubauen. Laut öffentlichen Unterlagen wurde bis heute aber gerade einmal 1 Million Dollar eingezahlt.

Acht Jahre lang saß Barack Obama im Weißen Haus, begleitet von zahlreichen Skandalen und grassierender Vetternwirtschaft. Die Mainstream-Medien und seine Verbündeten haben ihm das meiste davon großzügig durchgehen lassen. Es ist also kaum verwunderlich, dass sich diese Kultur der Korruption nun nahtlos in der Obama Foundation fortsetzt.

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