Hacker decken Kinderschutz-Lüge auf: Mit der Altersprüfung zur totalen Überwachung

(C) Report24/KI

Ein gigantischer Daten-Skandal in den USA enthüllt, wie Altersprüfungen im Netz zur totalen Massenüberwachung missbraucht werden. Hacker enttarnten eine Software, die unter dem Deckmantel des Kinderschutzes heimlich Gesichter mit Fahndungslisten abgleicht und Nutzer bis ins Detail durchleuchtet.

Es ist der feuchte Traum eines jeden Überwachungsstaates, verpackt in die moralisch unangreifbare Hülle des “Kinderschutzes”. Eine schockierende Recherche von Hackern in den USA hat nun schonungslos offengelegt: Gesetze zur Altersverifikation im Internet, wie sie aktuell massiv von der EU, aber auch von CDU und SPD gefordert werden, sind in Wahrheit das Einfallstor für eine beispiellose, totalitäre Massenüberwachung.

Im Zentrum des Skandals steht die bei der beliebten Chat-Plattform “Discord” eingesetzte Software des Start-ups “Persona”, einem von Tech-Milliardär Peter Thiel unterstützten Zwei-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Drei Hacktivisten, die eigentlich nur einen Weg an der lästigen Altersprüfung von Discord vorbeisuchen wollten, stießen auf einen ungeschützten Server – und blickten direkt in den Abgrund einer gigantischen Überwachungs-Krake. Was sie in über 2.400 öffentlich zugänglichen Dateien fanden, sprengt jede Vorstellungskraft und entlarvt die rührenden Versprechen von sicheren Räumen für Jugendliche als eiskalte Lüge.

Wer sein Gesicht für die vermeintlich harmlose Altersprüfung in die Kamera hält, wird nicht einfach nur als volljährig verifiziert. Die Software gleicht die biometrischen Daten im Hintergrund gnadenlos mit Fahndungslisten ab und jagt das Gesicht des Nutzers durch unfassbare 269 Prüfroutinen aus 14 Kategorien – darunter Terrorismus und Spionage. Doch damit nicht genug: Das System schnüffelt tief in der Privatsphäre der Bürger, analysiert Dating-Profile, durchleuchtet Social-Media-Aktivitäten, prüft Sanktionslisten und sogar den Besitz von Kryptowährungen.

Wer vom Algorithmus als “verdächtige Entität” markiert wird, dessen Daten können direkt und vollautomatisiert an US-amerikanische und kanadische Bundesbehörden gemeldet werden. IP-Adressen, digitale Fingerabdrücke, Selfies und sogar die Hintergründe der Fotos sollen für bis zu drei Jahre gespeichert werden. Es ist die perfekte Infrastruktur, um unbescholtene Bürger auf Knopfdruck zu durchleuchten, was selbst Discord offenbar zu heiß wurde: Am Montag kündigte die Plattform die Zusammenarbeit mit “Persona” hastig auf.

Doch die Enthüllungen gehen noch viel weiter und zeigen eine unheilige Allianz zwischen Big Tech und dem Staat. Die Hacker stießen auf eine parallele, von US-Behörden autorisierte Version der Software sowie auf eine Datenbank, die offenbar Identitätsprüfungen für OpenAI (ChatGPT) abfragt. Es gibt Hinweise auf Verknüpfungen zu KI-gestützten Überwachungsprogrammen, die das Internet und das Darknet nach “digitalen Fußabdrücken” durchkämmen, Emotionen analysieren und Risikobewertungen für Bürger erstellen. Die Autoren der Recherche sprechen von einem absoluten “Weckruf”. Das Internet wurde in eine Maschine verwandelt, in der Staat und Konzerne Hand in Hand arbeiten, um alles und jeden zu kontrollieren.

Man muss dieses Gedankenexperiment nur einmal konsequent zu Ende denken, um den wahren Horror dieser Technologie zu begreifen. Was passiert, wenn diese digitalen Identifikationsstrukturen auf einen außer Kontrolle geratenen Staats- und Behördenapparat treffen, der ohnehin schon jeden Kritiker ins Visier nimmt? Man stelle sich vor, diese allmächtige Schnüffel-Software landet in den Händen von Politikern, die den “Kampf gegen Rechts” auf alles ausweiten, was nicht links-grün denkt. Eine Software, die vollautomatisch Bankkonten sperrt, weil man als “Klimasünder” gilt, den falschen CO2-Fußabdruck hat, angeblich “russische Propaganda” teilt oder einfach nur die Regierung kritisiert – alles natürlich immer im edlen Namen der “Demokratie”.

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