Kriegs-Alarm im Weißen Haus: Trump bereitet den großen Schlag gegen den Iran vor

(C) Report24/KI

Während man sich in Deutschland auf die Ukraine konzentriert, brennt in Washington die Luft. Die Welt steht näher an einem gewaltigen Krieg im Nahen Osten, als es sich die meisten vorstellen können. Wie brenzlig ist die Lage?

Präsident Donald Trump hat am Mittwoch seine engsten Sicherheitsberater zu einem Dringlichkeits-Gipfel ins Weiße Haus bestellt. Das Thema: Die Iran-Krise. Und die Botschaft, die aus dem Oval Office dringt, ist unmissverständlich: Die Zeit der Spielchen ist vorbei.

Wie Axios unter Berufung auf zwei US-Regierungsbeamte berichtet, ließ sich Trump über die Atomgespräche in Genf briefen. Doch die Geduld des Präsidenten ist am Ende. Ein US-Militärschlag gegen das Mullah-Regime wäre jedoch kein kleiner Nadelstich. Anders als die präzise Operation in Venezuela im letzten Monat, würde ein Angriff auf den Iran eine massive, wochenlange Kampagne bedeuten. Es wäre ein ausgewachsener Krieg.

Trump hat militärisch und rhetorisch so massiv aufgerüstet, dass es für ihn kaum noch ein Zurück gibt – es sei denn, Teheran knickt sofort ein und macht massive Zugeständnisse beim Atomprogramm. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, redete am Mittwoch Klartext: Es gebe “viele Argumente, die für einen Schlag gegen den Iran sprechen”. Zwar bevorzuge der Präsident die Diplomatie, aber ihre Warnung an die Mullahs war deutlich: “Der Iran wäre gut beraten, einen Deal zu machen.”

Hinter den Kulissen waren die Schwergewichte der Trump-Regierung versammelt: die Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sowie Außenminister Marco Rubio. Die Ansage an Teheran ist knallhart: Bis Ende des Monats muss ein Paket auf den Tisch, das die amerikanischen Sorgen über das Atomprogramm ausräumt, oder es werden Konsequenzen gezogen. Ein US-Beamter sagte dazu: “Der iranische Außenminister hat Kushner und Witkoff viele positive Dinge erzählt, aber der Teufel steckt im Detail. Der Ball liegt beim Iran.” Ein anderer US-Offizieller wird noch deutlicher und nennt die Gespräche in Genf einen “Nothing-Burger” – also heiße Luft, nichts dahinter.

Der entscheidende Faktor für das Timing eines möglichen Angriffs: die Ankunft des Flugzeugträgers USS Ford und seiner Kampfgruppe im östlichen Mittelmeer in den kommenden Tagen. Wenn dieser Gigant der Meere in Position ist, könnte es ernst werden. Außenminister Marco Rubio plant zudem, Ende des Monats nach Israel zu reisen, um sich mit den Verbündeten abzustimmen.

Die Lage ist ernst, und wenn Teheran nicht bereit ist, auf die US-Forderungen einzugehen, wird eine Machtdemonstration folgen. Doch diese wird den Mullahs nicht gefallen.

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: