Mails legen offen: So trieb Sexualstraftäter Epstein die Transgender-Medizin voran

(C) Report24/KI

Wussten Sie, dass Jeffrey Epstein die Transgender-Medizin auch mit seinem eigenen Geld unterstützte und obendrein Einfluss auf die Forschung dazu nahm? Dies geht aus E-Mails hervor, die im Zuge der jüngsten Veröffentlichung der Epstein-Files ans Licht kamen.

Freigegebene Akten aus dem Umfeld des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zeigen nicht nur einen Mann mit Kontakten in die höchsten Kreise von Politik, Wissenschaft und Finanzwelt. Sie zeigen – so eine umfangreiche Aufarbeitung des Themas – einen Mann, der mitten in einem medizinischen Bereich agierte, der zunehmend die Körper von Minderjährigen betrifft: der Transgender-Medizin.

Was hatte Jeffrey Epstein mit der umstrittenen Transgender-Medizin zu tun? Eine Frage, die sich angesichts einiger Mails aus dem Fundus der kürzlich veröffentlichten Epstein-Dokumente stellt. Im Zentrum der Enthüllungen steht der plastische Chirurg Jess Ting vom Mount Sinai Health System in New York. Ting gilt als Schlüsselfigur beim Aufbau eines der ersten umfassenden universitären Programme für Transgender-Operationen in den Vereinigten Staaten. Und dieser Dr. Ting hatte auch seine Verbindungen zu Epstein.

Bereits Jahre vor seiner führenden Rolle in der Transgender-Chirurgie erhielt Ting laut freigegebenen E-Mails einen Forschungszuschuss über 50.000 Dollar aus der Epstein-Stiftung. Offiziell floss das Geld in die Brustkrebsforschung. Doch die Korrespondenz zeigt, dass der Kontakt weit über eine einmalige Spende hinausging. Ting informierte Epstein regelmäßig über seine Karriereentwicklung, seine Projekte und seinen Wechsel in die Transgender-Chirurgie, den er selbst als „das erfüllendste und faszinierendste“ seiner Laufbahn bezeichnete.

Der entscheidende Moment folgte 2017. Ting schrieb direkt an Epstein und bat ihn um Unterstützung für einen Dokumentarfilm über das neue Transgender-Zentrum. Dieser Film wurde später unter dem Titel “Born to Be” veröffentlicht und trug wesentlich zur medialen Normalisierung der chirurgischen Geschlechtsumwandlung bei.

Ob Epstein den Film tatsächlich finanzierte, bleibt unklar. Doch ein Detail ist dokumentiert: Epstein leitete Tings E-Mail über das Projekt aktiv an einen Vertrauten weiter. Aus einem privaten Update wurde damit ein zirkulierendes Netzwerk-Thema. Epstein war nicht nur ein passiver Beobachter. Er war ein Verteiler.

Die Beziehung zwischen Epstein und Ting beschränkte sich nicht auf E-Mails und Überweisungen. Die Dokumente zeigen, dass Ting 2013 Epsteins Privatinsel Little St. James besuchte. Diese Insel, längst berüchtigt als Schauplatz mutmaßlicher sexueller Ausbeutung Minderjähriger, war der Ort, an dem Epstein sein Netzwerk pflegte. Zu diesem Zeitpunkt war Epstein bereits ein verurteilter Sexualstraftäter. Und dennoch blieb der Kontakt bestehen.

Noch brisanter sind die E-Mails zwischen Epstein und dem Evolutionsbiologen Robert Trivers. Sie zeigen ein Muster, das weniger an klassische Wissenschaftsförderung erinnert als an Auftragsforschung. Epstein schrieb unverblümt, er wolle eine wissenschaftliche Arbeit über “Transgender-Biologie” sehen. Und er stellte klar, dass er bereit sei, dafür zu zahlen. Als Trivers später finanzielle Schwierigkeiten schilderte, wurde die Botschaft deutlicher. Epstein erklärte, er würde Forschung über Transgender-Biologie finanzieren – andere Themen hingegen nicht. Trivers reagierte entsprechend und erklärte sich bereit, seine Arbeit auf dieses Gebiet auszurichten.

Die Dokumente zeigen Epstein nicht nur als Geldgeber einzelner Wissenschaftler, sondern als aktiven Vermittler innerhalb elitärer Netzwerke. Er tauschte sich über wissenschaftliche Themen mit Persönlichkeiten wie dem Microsoft-Gründer Bill Gates aus und kommunizierte mit dem damaligen Leiter des MIT Media Lab über strategische Wissenschaftsförderung. In einer E-Mail bemerkte Epstein gegenüber einer ehemaligen Beraterin des Weißen Hauses, das Thema Transgender sei “noch nicht an der Wall Street angekommen”. Ein beiläufiger Satz – und zugleich ein aufschlussreicher. Epstein betrachtete das Thema offenbar nicht nur als medizinisches oder wissenschaftliches Feld, sondern auch als gesellschaftliche Entwicklung mit wirtschaftlichem Potenzial.

All dies geschah in den Jahren zwischen 2013 und 2018. Es war genau die Phase, in der Transgender-Programme an amerikanischen Universitätskliniken massiv ausgebaut wurden. Kliniken entstanden, Forschungsprogramme wurden gestartet, öffentliche Kampagnen begannen. Die Dokumente zeigen, dass Epstein in diesem Zeitraum Kontakt zu zentralen Figuren dieser Entwicklung hatte – und zwar über die Finanzierung, eine umfangreiche Kommunikation und den Versuch von Einflussnahme.

Nun stellt sich die Frage, warum Epstein sich so sehr für das Thema der “Transgender-Medizin” interessiert hatte. Und mehr noch muss man sich fragen, warum ein verurteilter Sexualstraftäter wie Jeffrey Epstein überhaupt in der Lage war, Beziehungen zu führenden Medizinern aufzubauen, deren Forschung zu finanzieren und wissenschaftliche Themen zu beeinflussen.

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