USA: Plastische Chirurgen ziehen Notbremse – Schluss mit Geschlechtsumwandlungen bei Kindern

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Die American Society of Plastic Surgeons (ASPS), der mit Abstand einflussreichste Berufsverband plastischer Chirurgen in den USA, hat angekündigt, geschlechtsbezogene chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen nicht länger zu unterstützen. Die wissenschaftliche Evidenz reiche schlicht nicht aus.

Jahrelang hat man im Namen der Genderideologie unzähligen Kindern und Jugendlichen die Körper verstümmelt und sie “umgebaut”. Aus Jungen wurden “Mädchen”, aus Mädchen dann “Jungs”. Die Folgeschäden wurden lange Zeit ignoriert. Jede Form von Zurückhaltung als “transfeindlich” diffamiert, jede Nachfrage nach Daten als moralisch verwerflich gebrandmarkt. Nun erklären gerade jene Ärzte, die diese Eingriffe durchführen, dass Nutzen, Langzeitfolgen und Risiken bei Minderjährigen nicht ausreichend belegt sind.

Die ASPS benennt ein Problem, das Kritiker seit Jahren ansprechen: Die zugrunde liegende Studienlage besteht überwiegend aus kleinen, beobachtenden Untersuchungen ohne Langzeitverfolgung. Belastbare Daten zu psychischer Stabilität, Lebensqualität oder späterem Bedauern fehlen weitgehend. Gleichzeitig handelt es sich bei Brust-, Gesichts- oder Genitaloperationen um unumkehrbare Eingriffe in einen sich noch entwickelnden Körper.

Die Empfehlung, operative Eingriffe mindestens bis zum 18. oder 19. Lebensjahr zu verschieben, ist dabei Ausdruck ärztlicher Verantwortung. Die Vorstellung, dass ein 13- oder 15-Jähriger die Tragweite einer lebensverändernden Operation vollständig überblicken könne, ist eine ideologische Verblendung. Die ASPS betont ausdrücklich, dass es sich nicht um ein politisches Verbot handelt, sondern um eine evidenzbasierte Neubewertung.

International fügt sich die Entscheidung in einen wachsenden Trend ein. In mehreren europäischen Ländern wurden Behandlungsleitlinien bereits verschärft, Studien neu bewertet und operative Eingriffe bei Minderjährigen stark eingeschränkt. Dass nun auch ein US-Berufsverband diesen Kurs einschlägt, dürfte den Druck auf Kliniken, Versicherer und Aufsichtsbehörden erhöhen. Die Zeit der automatischen Absegnung scheint vorbei zu sein.

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