Die Ungarn sollen selbst über die Ukraine-Politik entscheiden. Eine entsprechende Petition gegen die anhaltende Finanzierung und Unterstützung über die EU ist im Gange. Viktor Orbán zeigt damit seinem Volk gegenüber Respekt.
Während sich Brüssel immer tiefer in den Ukraine-Krieg verstrickt und die europäische Bevölkerung längst nur noch als Zahlmeister wahrnimmt, setzt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán einen Kontrapunkt, der in der EU als Provokation gilt: Er befragt sein eigenes Volk und entscheidet nicht über deren Köpfe hinweg.
Die ungarische Regierung hat eine landesweite Petition gestartet, um den EU-Staats- und Regierungschefs eine Botschaft zu senden, dass Ungarn keine weiteren Finanzhilfen für die Ukraine zahlen wird. Vielleicht schließen sich weitere Staaten an, damit der Wahnsinn endet. pic.twitter.com/PiCIYag0f3
— Zentrale Ermittlungsstelle (@ZentraleV) January 29, 2026
Mit einer landesweiten Petition gibt Budapest den Bürgern die Möglichkeit, offen gegen die fortgesetzte Finanzierung des Krieges, gegen eine jahrzehntelange Alimentierung der Ukraine und gegen die stetig steigenden Lebenshaltungskosten Stellung zu beziehen. In einer Union, die Entscheidungen bevorzugt hinter verschlossenen Türen trifft, ist allein das bereits ein Affront.
💸 The numbers just keep on piling up…
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) January 23, 2026
Demands met with eager acceptance by the Brusselian bureaucrats: €800 billion for Ukraine, plus an additional €700 billion for Ukraine’s military expenditures over the next 10 years.
Hear me now, loud & clear: Hungary will NOT pay for… pic.twitter.com/RpRsHTvmJu
Orbán macht deutlich: Die Ukraine ist kein neutraler Erweiterungskandidat, sondern ein direkter Kriegsfaktor. Ein EU-Beitritt Kiews würde die Union faktisch in einen permanenten Konflikt mit Russland hineinziehen – mit unkalkulierbaren sicherheitspolitischen Folgen, insbesondere für Grenzstaaten wie Ungarn. Für sein Land wäre das keine geopolitische Debatte, sondern eine existenzielle Bedrohung.
🇭🇺National Petition begins today. We must say no and resist, because otherwise they'll take our money to Ukraine. pic.twitter.com/9OJGaNCfX3
— Zoltan Kovacs (@zoltanspox) January 29, 2026
Die Petition selbst richtet sich gezielt gegen drei Säulen der Brüsseler Kriegsstrategie: die fortlaufende Finanzierung des Russland-Ukraine-Krieges, eine auf zehn Jahre angelegte Dauerunterstützung für Kiew sowie die damit verbundenen Kostenexplosionen bei Energie und Lebenshaltung. In Brüssel gilt längst die Maxime, dass Kriegsausgaben alternativlos seien – unabhängig davon, wie hoch die Rechnungen ausfallen und wie lange der Konflikt andauert. Orbán stellt dieses Dogma offen infrage.
💸 Ukraine is asking for €800 billion over the next decade, not counting military costs. Thus, the Brusselians demand that Hungary dismantle family support, pensions, cheap energy, hospitals, and fair taxes so the money can be forked over to Ukraine. We refuse! This path weakens… pic.twitter.com/M3TOWEXfX9
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) January 11, 2026
Die Botschaft ist unmissverständlich: Ungarn soll nicht für einen Krieg zahlen, den es weder verursacht noch beeinflusst hat. Dass diese Haltung in Brüssel reflexartig als “unsolidarisch” gebrandmarkt wird, sagt mehr über die Brüsseler Eurokraten aus als über die ungarische Regierung. Die Petition ist deshalb vor allem ein politisches Signal und je mehr Menschen diese Petition unterzeichnen, desto stärker ist Orbáns Mandat gegenüber Brüssel.
