Am slowakischen Standort Jaslovské Bohunice soll beim dortigen Atomkraftwerk ein neuer Reaktorblock gebaut werden. Dieses Mal mit US-amerikanischer Technik von Westinghouse. Und Deutschland? Nun, da setzt man weiterhin auf Wind und Sonne.
Es gibt Länder, wie die Slowakei, die setzen auf wirtschaftliche Vernunft im Hinblick auf die Stromversorgung, und dann gibt es Deutschland. Dort setzt man lieber auf Flatterstrom durch Wind und Sonne. Denn die slowakische Regierung hat in Washington D.C. ein Abkommen zum Ausbau der Atomkraft im Land unterzeichnet, während die deutsche Bundesregierung die Ruinen der eigenen Kernkraftwerke beseitigen lässt.
The U.S. is proud to partner with Slovakia as a trusted ally as we expand cooperation across the energy sector.
— Secretary Chris Wright (@SecretaryWright) January 18, 2026
Our civil nuclear agreement reflects our commitment to strengthen European energy security while creating thousands of American jobs. pic.twitter.com/xHtmLrVd5z
Den Berichten zufolge wird der geplante Reaktorblock am bestehenden AKW-Standort Jaslovské Bohunice gebaut. Demnach soll der Reaktorblock selbst vollständig im Staatsbesitz bleiben, Westinghouse selbst soll als Industriepartner an Bord sein. Damit will man seitens Bratislava die russische Technik bei den Atomkraftwerken schrittweise ersetzen, zumal langfristige Liefer- und Wartungsabhängigkeiten geopolitisch als Risiko gelten.
US-Energieminister Chris Wright sprach bei der Unterzeichnung von einer Stärkung der europäischen Energiesicherheit “für die kommenden Jahrzehnte”. Premierminister Robert Fico erklärte, dass dies ein gemeinsames Zukunftsprojekt sei. “Sicherheit, Nachhaltigkeit und technologische Ausgereiftheit” seien Maßstäbe, an denen man sich orientiere.
🇸🇰 U.S. President Donald Trump met Slovak PM Robert Fico to deepen bilateral ties, including a planned €15B nuclear project with Westinghouse, signaling Slovakia’s push for closer energy cooperation with Washington.
— REST Media (@RESTinvestigate) January 19, 2026
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Für Bratislava ist die Verbesserung der Energiesicherheit des Landes unabdingbar. Immerhin ist die Slowakei auch Standort wichtiger Industriebetriebe und muss eine stabile und günstige Stromversorgung sicherstellen. Mit dem neuen Reaktor könnten dann bereits deutlich mehr als zwei Drittel des erzeugten Stroms des Landes aus Atomkraftwerken stammen.
This is a significant moment for Slovakia’s nuclear ambitions, and Westinghouse applauds this historic agreement between the U.S. and Slovak governments.
— Westinghouse Nuclear (@WECNuclear) January 17, 2026
Closer cooperation between the two countries will further strengthen Slovakia’s deeply experienced and vibrant nuclear…
Die Slowakei setzt damit auf eine stabile, steuerbare und sichere Stromerzeugung, um die Bedürfnisse der Wirtschaft und der Bevölkerung zu decken. Ganz ohne Flatterstrom-Wahn wie in Deutschland.
