Wohl in der Hoffnung, zum besten Bessermenschen des Jahres gekürt zu werden, griff eine Linke theatralisch zum Rasierapparat und verpasste sich vor laufender Kamera eine Glatze – ihre Form des “Protests” gegen die Erschießung von Renee Good, die einen ICE-Beamten überfahren wollte. Dumm nur, dass die wackere Linke nicht einmal den Namen ihrer Angebeteten kannte: Sie widmete ihren Protest einer “Renee Cook”.
Eine Frau namens Renee Good wollte einen ICE-Officer mit ihrem Auto überfahren – und zahlte für diesen Wahnsinn mit dem Leben, denn der Beamte erschoss sie. Ungeachtet der Hintergründe der Schussabgabe wurde nach Ansicht der woken Linken hier eine willkommene neue Märtyrer-Erzählung geboren.
Eine Frau schritt daraufhin zur Tat: Als “stillen Protest” zu Ehren von Renee Good rasierte sie sich vor laufender Kamera eine Glatze und postete das Video online. Renee Good? Stimmt gar nicht! Sie widmete ihre heldenhafte Rasur einer “Renee Cook”. Auf dem Video prangte der folgende Text (hier ins Deutsche übersetzt):
Wir haben gesehen, wie Renee Cook brutal von ICE erschossen wurde. ICE hat zuvor mindestens drei weitere Menschen erschossen und zahlreiche andere haben wegen ihnen gelitten oder sind verschwunden. Ich habe die Schnauze voll, mich hilflos zu fühlen und als könnte ich nichts tun, also ist hier mein stiller Protest
BREAKING – A white liberal woman is being absolutely humiliated online after going bald for Renee Good, but she couldn’t even bother to look up her name before cutting off her hair and posting it because she completely got it wrong, calling her Renee Cook. pic.twitter.com/Q8EKZ3VzN5
— Right Angle News Network (@Rightanglenews) January 13, 2026
Wer ist eigentlich Renee Cook? Dass die Frau nicht einmal den Namen der Person kannte, der sie ihre halb gefärbte Haarpracht widmete, sorgte in den sozialen Netzen prompt für Spott. Der Clip der linken Wannabe-Influencerin ging viral. “Virtue signal of the week”, kommentierten manche. “Make Asylums Great Again”, liest man unter so manchem Tweet zum Clip – “Macht Irrenanstalten wieder großartig”.
Virtue signal of the week!
— Clerpatriot (@clerpatriot) January 13, 2026
Did she really shave her head for “Renee Cook”?
Girl, you didn’t even care enough to learn Renee Good’s name! Spare us your fake tears! pic.twitter.com/yfIEY1mmcT
Es wäre vermessen, der Frau im Video ihre Gefühle abzusprechen: Es ist zweifelsfrei möglich, dass sie der Tod von Renee Good tatsächlich stark bewegt hat. Wer aber nicht einmal den Namen der Toten kennt, weiß vielleicht auch nicht um die Hintergründe der Schussabgabe durch den Officer. Sich von solchen Ereignissen und medialen Schlagzeilen im Allgemeinen derartig beeinflussen zu lassen, ist jedenfalls kein Zeichen geistiger Gesundheit. Hier leben Menschen in einer endlosen virtuellen Empörungsspirale und lassen zu, dass diese ihren realen Alltag sichtbar beeinträchtigt, fremdgesteuert durch politische Narrative und Algorithmen von Social-Media-Plattformen.
Würden Konservative dieselbe Schiene fahren, so hätten Glatzen oder die Frisur von Charlie Kirk nach dem Attentat auf den patriotischen Aktivisten wohl Hochkonjunktur gehabt. Ab wann schneidet man sich denn die Haare ab? Reichen die zahlreichen Messermorde, die sich jährlich in von der Massenmigration beglückten Nationen ansammeln, oder ist das nicht prestigeträchtig genug? Wird die Welt besser, wenn wir uns selbst hässlicher machen? Und was ist die nächste Stufe? Selbstverstümmelung zu Ehren von Fremden? Wem hilft das?
