Der Einfluss des vom Menschen verursachten CO2 auf das globale Klima ist so verschwindend gering, dass sämtliche Maßnahmen zur Reduktion des Ausstoßes keine Wirkung haben. Andere klimatische Faktoren sind viel wichtiger als das Spurengas.
Eine Studie mit dem Titel “Human Versus Natural Influences on Climate and Biodiversity: The Carbon Dioxide Connection” von Professor W. Jackson Davis, veröffentlicht im Fachjournal Sci, zerlegt den CO2-Wahn mit nüchternen Zahlen: Seit 1750 stammen gerade einmal 1,57 Prozent der globalen Temperaturveränderung aus menschlichen CO2-Emissionen. Anders formuliert: 98,43 Prozent der sogenannten “Klimatreiber” sind natürlicher Herkunft – Vulkane, Wolken, Ozeane, Sonne, kosmische Strahlung, geologische Langzeitzyklen.
Davis formuliert es unmissverständlich: “Die restlichen 98,43 Prozent des Klimaforcing entstehen aus Quellen, die nichts mit anthropogenem CO2 zu tun haben.” Das bedeutet nicht weniger, als dass CO2 in Sachen Erwärmung eine Nebenrolle spielt – und zwar eine, die mit steigender Konzentration immer weiter schrumpft. Der radiative Einfluss von CO2 ist demnach nicht nur klein, sondern unterliegt dem Gesetz der abnehmenden Grenzwirkung.
Die Studie weist darauf hin, dass CO2 heute – bei 420 ppm – weniger als ein Drittel der Strahlungswirkung besitzt, die es noch 1750 hatte. Die höhere atmosphärische CO2-Konzentration führt paradoxerweise zu einer geringeren Erwärmungswirkung pro zusätzlichem Molekül, weil der Effekt der Sättigung greift. Dazu kommt ein weiterer Störfaktor für die Klimakatastrophen-Erzählung: 80 Prozent der durch CO2 “eingefangenen” Wärme werden durch Aerosole direkt wieder ins All zurückgespiegelt.
Ein weiteres Zitat von Davis bringt die Debatte auf den Boden der Tatsachen zurück: “Die Strahlungskraft von CO2 ist heute auf weniger als ein Drittel gefallen, weil der Effekt des CO2-Forcing bei höheren Konzentrationen abnimmt.” Sollte CO2 weiterhin exponentiell steigen – wie in den letzten 67 Jahren beobachtet – sinkt sein zusätzlicher Erwärmungsbeitrag ebenfalls weiterhin exponentiell. Das widerspricht frontal der politischen Annahme, dass mehr CO2 automatisch mehr Erwärmung bedeutet. Die Naturwissenschaft zeigt hier ein klares Gegenteil: Mehr CO2 bedeutet weniger zusätzlichen Einfluss.
Der Wissenschaftler betont zudem, dass lediglich 6,27 Prozent des CO2-Strahlungsforcings zwischen 1750 und 2020 auf menschliche Emissionen zurückgehen, während 93,73 Prozent natürlichen Ursprungs sind. In Kombination mit den empirisch geschätzten 25 Prozent CO2-Anteil am gesamten Temperaturforcing ergibt das die finale Zahl: 6,27 Prozent von 25 Prozent entsprechen 1,57 Prozent.
Besonders entlarvend ist der Hinweis auf die CO2-Gesamtenergie: Mit 420 ppm liefert CO2 gerade einmal 0,0058 Prozent der Energie an der Erdoberfläche. Gleichzeitig zeigt die geologische Langzeitperspektive über 425 Millionen Jahre eine negative Korrelation von r = -0,19 zwischen CO2 und Temperatur: Der CO2-Gehalt steigt, wenn es kälter wird, und fällt, wenn es wärmer wird.
Und für diese 1,57 Prozent an Erwärmungsbeitrag ruinieren Deutschland und die Europäische Union mit dem Energiewende-Umverteilungsprojekt “European Green Deal” die Wirtschaft und schaden ihren eigenen Bürgern, deren Lebensgrundlagen sie beschneiden. Der Netto-Null-Wahn bringt damit keine Veränderungen für das Klima selbst mit sich, hat jedoch gravierende Auswirkungen auf das Leben der Menschen und auf die Volkswirtschaft.
