Strom aus Wind und Sonne sei ja so günstig, hieß es immer wieder – und die Energiewende sollte den Bürger auch nur “eine Kugel Eis” kosten. Doch weil man Flatterstrom nicht wirklich kontrollieren kann, wird es am Ende teuer. Sehr teuer. Das zeigen die neuen Pläne der Bundesregierung.
Das Perfide an Subventionen ist, dass sie die wahren Kosten verschleiern und Marktverzerrungen verursachen. Ein Beispiel dafür findet man in der Landwirtschaft, wo die Bauern ihre Produkte oftmals unter den Produktionskosten verkaufen müssen, dafür aber mit Hilfsgeldern entschädigt werden. Ein System, welches dazu dient, die Lebensmittelpreise im Supermarkt möglichst niedrig zu halten. Denn höhere Steuern zahlen die Menschen offensichtlich lieber, als mehr Geld fürs Essen auszugeben.
Dein Diagramm besteht nur aus Umlagen und Beschaffung? Da fehlt noch der Börsenstrompreis der dank volatiler Energien stark schwankt. Dazu folgende Erklärung: pic.twitter.com/PDCENye3V5
— ggguuuuzzz (@guzmuzguz) December 31, 2025
Ähnlich ist es bei den Verzerrungen auf dem Strommarkt. Weil die Energiewende-Kosten steigen, die Industrie auf günstige Elektrizität angewiesen ist und der Überschuss-Strom zur Mittagszeit (Solar) immer wieder zu negativen Preisen führt, will die Bundesregierung im Jahr 2026 mit einer Rekordsumme eingreifen. Insgesamt ist von 29,5 Milliarden Euro an Subventionen die Rede. Das sind in etwa 6 Cent pro kWh an produziertem Strom – bzw. um die 14 Cent pro kWh an Wind- und Solarstrom. Denn ohne den massiven Ausbau der “Erneuerbaren” wären solche Wahnsinnsmaßnahmen gar nicht nötig.
Die Versorgung von Deutschland ist extrem gefährdet.
— Werni Bechtel🇨🇭 (@WernerBechtel) December 30, 2025
Am 26.12. musste von 20 Kernkraftwerke Strom importiert werden.
Zugleich Kohle und Gas
Wollen alle Länder mit #Energiewende gleichzeitig importieren?#Blackout wird grösste Katastrophe aller Zeiten pic.twitter.com/YgdC4AzUYD
Um diese Summe von 29,5 Milliarden Euro mal in Korrelation zu setzen: Das sind rund 640 Euro pro Erwerbstätigem oder rund 53 Euro des monatlichen Einkommens, die die Bundesregierung dafür aufwendet, um die verfehlte Energiewende weiterhin durchdrücken zu können. Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, man nimmt den Leuten und den Unternehmen Geld (Steuern) ab, um dann damit die Strompreise und die Netzentgelte etwas zu reduzieren, bzw. die Steigerungen nicht so stark ausfallen zu lassen. Klingt komisch, ist aber so.
Mehr noch zeigt es sich, dass die grünsozialistische Planwirtschaft auch unter Schwarz-Rot einfach so weitergeht. Alles auf Kosten der Bürger und der Unternehmen. Doch was die Bundesregierung als “Erfolg” verkaufen will, ist am Ende nur eine Scharade auf Kosten der hart arbeitenden Menschen und der Unternehmen, die dieses Land überhaupt noch am Laufen halten. Denn das Geld für diese Subventionen kommt ja nicht aus dem Nichts, sondern muss auch erwirtschaftet werden. Ob jetzt oder in Zukunft zur Begleichung der daraus entstehenden neuen Schulden.
