In mehreren chinesischen Provinzen werden nicht nur Ackerflächen für Solarfarmen missbraucht, sondern sogar ganze Bergzüge. Die Natur leidet unter dem Solarwahn. Auch wird dadurch in das lokale Klima eingegriffen.
China, welches seine Stromversorgung auf mehrere Standbeine stellt und dabei nicht nur neue Atom- und Kohlekraftwerke baut, sondern auch riesige Solarfarmen, sorgt bei vielen Menschen für Unverständnis. Drohnenaufnahmen zeigen, wie komplette Bergzüge Quadratkilometer für Quadratkilometer mit Solarpanels zugepflastert werden und darunter die Pflanzen- und Tierhabitate leiden.
Solar farm on the mountaintop of Northern China's Shanxi, stretching 80 kilometers and covering more than 10,590 acres pic.twitter.com/i1qJsf8DlV
— Potato (@MrLaalpotato) May 9, 2025
Für die Investoren ist dies ein gutes Geschäft. Das Land dort ist – im Gegensatz zu jenem in den Tiefebenen – extrem billig, weil es landwirtschaftlich nur eingeschränkt nutzbar ist. Damit bleibt den Betreibern auch bei normalen Marktpreisen ohne Subventionen noch etwas hängen.
A hillside in rural Guizhou, China covered in solar panels.
— Melian Refugee (@escapefrommelos) December 11, 2025
When you see this video, do you react with admiration, or with disgust? pic.twitter.com/T6AGIXSINi
Doch was geschieht mit den Solarpanelen, wenn diese bei Unwettern zerstört werden? Was ist mit den Schwermetallen, die sich daraus lösen können? Auch sorgt eine so großflächige Abdeckung von natürlichen Flächen mit den schwarzen Glaspaneelen für lokalklimatische Veränderungen. Mehr Aufheizung an der Oberfläche beispielsweise, was auch die Bildung von Luftströmen begünstigt, die sonst nicht entstanden wären. Doch wen interessiert das schon, wenn es um die angebliche “Rettung des Klimas” geht?
