„Die Welt brennt“ – nur die Daten spielen nicht mit: Brandfläche 42 Prozent unter dem Schnitt

Europa brennt, die Erde glüht, die Klimakatastrophe ist da – zumindest dann, wenn man sich seine Welt aus den dramatischsten Fernsehbildern dieses Sommers zusammenbaut. Die Satellitendaten erzählen für 2026 eine erheblich unbequemere Geschichte: Bis Anfang August lag die weltweit verbrannte Fläche rund 42 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2025, während auch die globalen Feueremissionen einen historischen Tiefstand erreichten. Einzelne verheerende Brände bleiben Katastrophen für die betroffenen Menschen – zum Beweis für einen angeblich immer stärker brennenden Planeten werden sie erst durch sorgfältiges Weglassen der restlichen Welt.