Deutsche NGOs lieferten 22.500 Migranten in Italien ab – jetzt stellt Rom Berlin die Rechnung
Jahrelang brachten deutsche NGOs zehntausende Migranten über das Mittelmeer nach Italien – nun möchte Berlin einen Teil der illegal Weitergereisten wieder dorthin zurückschieben. Doch Rom dreht den Spieß um: Seit Giorgia Melonis Amtsantritt lieferten deutsche Organisationen rund 22.500 Migranten in italienischen Häfen ab, weitere 4.500 kamen auf Schiffen unter deutscher Flagge. Jetzt verlangt Italien eine Gegenrechnung und legt damit einen der großen Widersprüche der europäischen Migrationspolitik offen: Deutschland unterstützte jahrelang jene Strukturen, die den Weg über das Mittelmeer offenhielten – die Folgen sollen anschließend andere tragen.
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