Wahre Größe: Kroatiens Präsident stimmt Ausbildung von Ukraine-Soldaten nicht zu

Bild: Der kroatische Präsident Zoran Milanovic, by Roberta F., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16473961

Kriegsfanatiker in der Europäischen Union möchten die Völker und Nationen Europas in den dritten Weltkrieg treiben. Neben Waffenlieferungen, Geld und sonstiger Versorgung der Ukraine sollen nun auch ukrainische Soldaten in europäischen Ländern ausgebildet werden. Im Gegensatz zu Österreich hat Kroatien einen wahren Staatsmann als Präsidenten: Dieser will diesen Plänen auf kroatischem Boden eine Absage erteilen.

Ein Kommentar von Willi Huber

Auch in Kroatien ist der Präsident eine Notbremse, wenn sich Regierung und Parlament im verfassungswidrigen Raum bewegen oder sonst wie gegen die Interessen des Volkes handeln. Auch wenn die Regierung behauptet, die Ausbildung ukrainischer Soldaten würde den Krieg nicht direkt ins Land holen – die Opposition und der Präsident glauben das nicht. Wenn der Präsident die Zustimmung verweigert, wäre eine Zweidrittelmehrheit im Parlament nötig – und diese ist undenkbar.

Der 55-jährige Zoran Milanović demonstriert – in für Österreich beschämender Weise – wozu ein anständiger Präsident fähig ist. Anstelle zu schnarchen, zu rauchen und alles abzunicken, bringt er sich aktiv ins politische Geschehen ein. Krieg auf kroatischem Boden? Das kann nicht im Sinne der Menschen sein und deshalb stemmt er sich mit allen Möglichkeiten seines Amtes dagegen. Spannend ist, dass es sich um einen “Sozialdemokraten” handelt, der allerdings seinem Gewissen und nicht der sozialistischen Internationale folgt.

Medien: für sein Volk einzustehen sei rechtspopulistisch

So schluchzte man in der Redaktion des linkstendenziösen Standard bereits 2021, dass Milanović sich Seite an Seite mit Rechtspopulisten stellen würde. Sein Verbrechen aus Sicht der Linken: Für sein Volk einzustehen, ohne wenn und aber. Offenbar fühlt er sich unter den Menschen seines Landes wohler, während der Standard-Herausgeber gerne zu Bilderberg-Konferenzen fährt. So hat jeder seine Prioritäten.

Ich werde nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von Scharlatanen und eigennützigen Menschen Kroatien in etwas hineinzieht, das über Korrektheit und Solidarität hinausgeht. Korrektheit und Solidarität haben wir bereits gezeigt und jetzt reicht es. Das kroatische Militär wurde nicht ausgebildet, um Kriege anderer Völker zu führen. Das ist nicht unser Krieg. Dies sagte Izetbegović 1992, als der Krieg bereits in seinem Hof ​​war, aber der Krieg ist nicht in unserem Hof. Dies geschieht zweitausend Kilometer von uns entfernt. Verhalten wir uns zivilisiert. Das ist alles, was wir tun sollten.”

Wenn Milanović sich mit solchen Aussagen also in die Reihe großer Staatsmänner wie Orbán einreiht, ist ihm für diesen persönlichen Mut größter Respekt zu zollen. In seinem Land erhält er von Parteien verschiedenster Ausrichtungen Zustimmung, so von den Liberal-Konservativen, den Sozialisten und der Heimatbewegung.

Premierminister ist Mann der EU und des Weltwirtschaftsforums

Der Premierminister Andrej Plenković möchte hingegen an den globalistischen Plänen, ukrainische Soldaten in Kroatien auszubilden, festhalten. Er äußerte sich “entsetzt” über die Haltung des Präsidenten und bekräftigte seine volle Unterwerfung unter die Kriegspläne von EU und NATO. Plenković trat im Jahr 2019 beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf und betonte, wie wichtig es wäre, Klaus Schwabs “vierter industriellen Revolution” beizutreten. Es war nicht seine erste Teilnahme an WEF-Veranstaltungen.

Die mutlosen Wähler Österreichs, die wiederum den Grünen Van der Bellen im Amt bestätigt haben, können nur traurig nach Kroatien blicken, wo anschaulich demonstriert wird, was Demokratie heißt – und dass das eigene Land und das eigene Volk immer Vorrang haben müssen.

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