Vom Killervirus zur „Russen-Pest“: Wenn Angst regiert, wird Denken zur Pflicht

„Sorge vor Russen-Pest! Wadephul schlägt Alarm“, titelte die „Bild“ am 9. Oktober: Krankheitspanik trifft Anti-Russland-Agitation. Nach einem Todesfall in Sibirien stellte der deutsche Außenminister bereits „konsequente Reisebeschränkungen“ in den Raum. Dabei gehen nicht einmal sogenannte Experten von einer Gefahr für Deutschland aus. Doch Angst bleibt das wirksamste (und billigste) Mittel zur Machtausübung. Haben die Menschen genug aus den Corona-Jahren gelernt, um wachsam zu bleiben?