Verzögerte Todesfälle: Wird die Impf-Wirksamkeit massivst überschätzt?

Bild: freepik / asier_relampagoestudio

Britische Daten lassen den Schluss zu, dass die Wirksamkeit der experimentellen Covid-Vakzine deutlich überschätzt wird. Insbesondere was die Verhinderung von Todesfällen anbelangt. Es lohnt sich, genauer auf die verfügbaren Daten zu sehen.

Die jüngsten Daten der UKHSA zu Covid-Fällen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen zeigen die Fortsetzung eines interessanten Trends: Während die meisten Todesfälle bei Covid-19 in den 28 Tagen nach dem positiven Test auftreten, scheint die Zahl der geimpften Personen, die nach diesem Zeitpunkt sterben, im Vergleich zu den ungeimpften Personen relativ hoch zu sein. Dieser Effekt ist aus der folgenden Tabelle ersichtlich, die Daten aus den UKHSA-Impfstoffüberwachungsberichten für die Wochen 36 bis 48 zeigt:

Beachten Sie: achten Sie nicht zu sehr auf die absoluten Werte. Der Grund dafür, dass es in den älteren Altersgruppen viel mehr Todesfälle bei den Geimpften gibt, liegt darin, dass die Mehrheit geimpft ist. Bei den über 80-Jährigen (letzte Zeile der Tabelle) beispielsweise gab es bei den ungeimpften Personen in den ersten 28 Tagen nach dem positiven Test 480 Covid-Todesfälle, in den darauffolgenden Tagen bis zum Tag 60 weitere 59 – das ist ein Anstieg um etwa 12 Prozent. Bei geimpften Personen im Alter von über 80 Jahren gab es jedoch 3.521 Todesfälle mit Covid in den ersten 28 Tagen und zusätzliche 852 Todesfälle vom 28. bis zum 60. Tag – ein Anstieg von etwa 24 Prozent.

Vor allem Jüngere davon betroffen

Dieses Muster von relativ mehr Covid-Todesfällen zwischen Tag 28 und Tag 60 bei den Geimpften gilt für alle Altersgruppen:

Man beachte die enormen Unterschiede bei den jüngeren Altersgruppen – bei den Geimpften im Alter von 20 bis 30 Jahren gab es nach dem 28. Tag fast genauso viele Todesfälle durch Covid wie davor. Dies gilt natürlich nur für die zusätzlichen Todesfälle im zweiten Monat – wie wirkt sich dieser Effekt auf die Todesfälle insgesamt aus?

Es ist zu erkennen, dass die Zahl der Todesfälle bei den Geimpften im Vergleich zu den Ungeimpften geringfügig, aber nicht unerheblich ansteigt. Wobei auch hier zu beachten ist, dass der Anstieg in den jüngeren Altersgruppen signifikant ist. Es ist sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die absoluten Sterberaten in den einzelnen Altersgruppen sehr unterschiedlich sind – selbst bei hohen Impfquoten haben die über 80-Jährigen immer noch die höchsten Sterberaten, während Todesfälle in der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen nach wie vor sehr selten sind.

Dies ist aus zwei Gründen nicht trivial:

  • Die offiziellen Todesraten durch Covid zählen nur die Todesfälle innerhalb von 28 Tagen nach einem positiven Test. In dem Monat danach gibt es eindeutig mehr Todesfälle im Zusammenhang mit der Covid-Infektion. Bei den Geimpften waren dies mindestens 25 Prozent zusätzliche Todesfälle.
  • Offizielle Schätzungen der Impfeffizienz vergleichen die Todesfälle bei Geimpften und Ungeimpften in den 28 Tagen nach dem positiven Test. Da die Geimpften offenbar zwischen dem 28. und 60. Tag nach ihrem positiven Test relativ betrachtet deutlich mehr Todesfälle aufweisen, ist dies eine Verzerrung. Besonders besorgniserregend ist dies bei jungen Erwachsenen, bei denen die Zahl der Todesfälle bei den Geimpften fast doppelt so hoch zu sein scheint wie bei den Schätzungen der altersspezifischen Impfeffizienz.

Woran liegt das?

Vielleicht hat dies alles mit der Art und Weise zu tun, wie diese experimentellen Vakzine auf die menschliche Immunantwort einwirken. Die Impfstoffe regen das Immunsystem hauptsächlich dazu an, länger anhaltende IgG-Antikörper zu bilden. Diese schützen vor einer Infektion des gesamten Körpers mit dem Virus, bieten aber nur einen geringen Schutz vor einer Infektion der oberen Atemwege (hierfür sind IgA-Antikörper erforderlich, die vom Immunsystem nach der Impfung gebildet werden, die aber sehr schnell abnehmen und etwa 50 Tage nach der Impfung auf einem unbedeutenden Niveau sind).

Daher bieten die Impfstoffe ab etwa 50 Tagen nach der Impfung wahrscheinlich nur noch einen geringen Schutz gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2. Die zirkulierenden IgG-Antikörper machen es jedoch unwahrscheinlicher, dass die Geimpften eine systemische Infektion mit SARS-CoV-2 entwickeln, und verringern somit die Wahrscheinlichkeit einer schweren Covid-Erkrankung. Bei einigen Personen ermöglicht der fehlende Schutz gegen SARS-CoV-2 in den oberen Atemwegen die Aufrechterhaltung einer Infektion. Diese kann dann immer wieder versuchen, andere Teile des Körpers zu infizieren, bis entweder das Immunsystem die Infektion überwindet und die Person sich erholt oder, in einer Minderheit der Fälle, das Virus das Immunsystem überwindet und die Person eine schwere Covid-Erkrankung entwickelt.

Wenn die obige Hypothese zutrifft, dann ist zu erwarten, dass in den ersten drei bis vier Wochen einer sich abzeichnenden Welle relativ viele ungeimpfte Personen im Krankenhaus behandelt werden. Nach diesem Zeitraum dürfte jedoch die Zahl der geimpften Personen in den Krankenhäusern zunehmen. Abschließend möchte ich anmerken, dass, wenn die obige Hypothese zutrifft, ein Teil der geimpften Personen über einen relativ langen Zeitraum mit einer hohen Viruslast infiziert sein wird. Erklärt dies die sehr hohen Zahlen der Covid-Fälle, die wir in so vielen Ländern der Welt gesehen haben, seit die Impfquoten einen ausreichend hohen Wert erreicht haben?

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