Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj: Die Legende vom Pimmel-Pianisten

Bilder: Kwartal 95

Noch vor einem Jahr wurde der ukrainische Präsident in linksliberalen deutschen Zeitungen wegen Unfähigkeit und Korruption kritisiert. Heute muss man ihn als Helden feiern. Tatsächlich hat der Mann nicht mehr zu bieten wie andere junge, korruptionsaffine Staatsführer, die gegen ihre Völker arbeiten. Der Ex-Schauspieler scheint nach demselben Muster „gecastet“ worden zu sein wie Justin Trudeau oder Emmanuel Macron. Zu seinen Errungenschaften zählt das Klavierpiel mit dem Penis.

Ein Kommentar von Willi Huber

Wer ist der Mann, der das Leben von Millionen seiner Einwohner riskiert, der die Minsker Verträge gebrochen und Russland jahrelang brüskiert hat? Wer ist der Mann, der im sicheren Studio als Widerstandskämpfer posiert, während die Einwohner der Ukraine den Preis dafür bezahlen? Der anstelle sich unter maximalem diplomatischen Protest zu ergeben das Todesurteil für Tausende billigend in Kauf nimmt?

Wolodymyr Selenskyj ist der prototypische Staatsführer des 21. Jahrhunderts, ein Mann wie aus einer Klonfabrik, welche aktuell das Personal für die Eliten der Welt zur Verfügung stellt. Ein junger Bursch, vergleichbar mit Justin Trudeau und Emmanuel Macron, durch seine offen zur Schau gestellte moralische Verkommenheit ein Liebling der so genannten „Linken“ und ihrer Medien.

Hohn und Spott für traditionelle Werte

In nachfolgendem Video tanzt Selenskyj mit seinen Kumpanen und verhöhnt damit die Tradition der Kosaken. Traditionelle Werte zu verspotten gehört bei dem Menschenschlag zum Programm, der von den weltlenkenden Multimilliardären wie George Soros und Klaus Schwab mit Vorliebe dazu eingesetzt wird, um Staaten in den Abgrund zu manövrieren.

Nicht allzu lange vor seiner Wahl zum Präsidenten zeigte sich Selenskyj mit einer fünfminütigen Penis-Präsentation im ukranischen Fernsehen.

Noch im Mai 2020 war in der linksliberalen „Süddeutschen Zeitung“ über Selenksyj zu lesen, dass er eine Enttäuschung wäre:

Krieg und Korruption dominieren weiter die Lage im Land. Nach einem Amtsjahr scheint klar: Staatschef Selenskij kann seine Versprechen nicht halten.

Süddeutsche Zeitung, 20. 5. 2020

Damals durfte man noch offen aussprechen, dass Selenskyj das Militär – nationalsozialistische Milizen – in einen Bruderkrieg gegen die Bevölkerung des Donbass gehetzt hatte. Heute ist nur noch eine Einheitsmeinung erlaubt: Der Pimmel-Pianist ist der Gute, Putin der „verrückte Agressor“.

Hunderte Explosionen und Schüsse täglich, zerstörte Häuser und Verletzte – die Beobachter der OSZE schildern im Stellungskrieg in der Ostukraine keine wesentlich andere Lage als bei der Vereidigung von Präsident Wolodimir Selenskij vor einem Jahr.

Süddeutsche Zeitung, 20. 5. 2020

2021 wurde ebendort verlautbart, dass Selenskyj ein Präsident wäre, der Tatkraft nur vortäuschen würde:

Präsident Selenskij führt das postsowjetische Herrschaftssystem einfach fort – und verliert dramatisch an Zustimmung im Land. Das ist auch ein Problem für den Westen.

Selten ist ein Präsident in der Gunst seiner Wähler so schnell und so steil abgestürzt wie Wolodimir Selenskij in der Ukraine. Weniger als zwei Jahre nach seinem triumphalen Sieg über Amtsinhaber Petro Poroschenko würde laut Umfragen gerade noch ein Fünftel der Ukrainer in einem ersten Wahlgang für Selenskij stimmen.

Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2021

Erfolglos oder tatenlos gegen die Großkorruption

Die Artikel beleuchteten, dass Selenskyj ein Freund der korrupten Oligarchen ist, deren Macht er nie beschneiden wollte. Er wäre zu echten Reformen unwillig, würde Korruption und Rechtlosigkeit dulden oder aktiv fördern. Auch vor Selenskyj war das durch einen Putsch gebeutelte Land, der von USA und George Soros vorbereitet und initiiert wurde, für seine massive Korruption bekannt. Bis zu 4,8 Milliarden Abfluss jährlich, konstatierte 2018 noch die Frankfurter Allgemeine. Heute ist die Ukraine freilich durch Zauberhand ein Hort der Demokratie geworden, die vom bösen Russen bedroht wird – wer’s glaubt? Schwarzweißdenken ist das Spiel der Mainstreammedien und ihrer Hintermänner.

Inzwischen setzt der Medienmainstream auf blanke Lügen. Die Zeit schreibt beispielsweise, Selenskyj habe Russland die Hand ausgestreckt um den Bruderkrieg im Donbass zu beenden. Das Gegenteil entspricht der Wahrheit – doch wen interessiert das in der aufgeheizten Situation noch?

Durch vier Jahre Medienmanipulation zum Staatspräsidenten

Interessant ist der Umstand, wie man das Volk darauf vorbereitete, Selenskyj als Präsidenten der Ukraine zu installieren. Landesweit bekannt wurde er 2006 durch die ukrainische Version von „Dancing Stars“. Zunächst betrieb er mit seinem Filmstudio „Студия Квартал-95“ (Studija Kwartal-95) politische „Satire“ nach Marke Böhmermann und denunzierte dort alle Andersdenkenden auf derbe und primitive Weise. Darüber berichtet beispielsweise die Seite „Ukraine verstehen“. Wikipedia zitiert den Politikanalysten Witalij Portnykow: Selenskyjs wäre „minderwertig, geschmacklos, bürgerlich und beschränkt“.

Vier Jahre vor seiner Wahl, ab 2015, mutete man dem ukrainischen Volk die TV-Serie „Diener des Volkes“ zu, in der Selenskyj plötzlich und unerwartet zum Präsidenten wurde und das Land „als Kämpfer gegen die Korruption“ regierte. Nachdem er also jahrelang als erfolgreicher, integrer Politiker und einzige Chance für das Land gezeigt wurde, wählte ihn das Volk zum Präsidenten. Eine wunderbar einfache wie effektive Strategie der globalistischen Kräfte, die hinter ihm stehen. Am Ende der Serie rettet Selenskyj die Ukraine vor dem Staatsbankrott und eint das Land.

Globalistische Seil- und Freundschaften

Man muss sich nur ansehen, wer laut Wikipedia die ersten Gratulanten waren, die 2019 zu seinem Wahlsieg gratulierten: Emmanuel Macron, Donald Trump, Jens Stoltenberg, Justin Trudeau, Jean-Claude Juncker, Donald Tusk und Linas Linkevičius und Angela Merkel. In der Ukraine gilt der Oligarch  Ihor Kolomojskyj als sein wichtigster Förderer.

Wolodymyr Selenskyj ist übrigens Jude, drei seiner Familienmitglieder wurden im Holocaust ermordet. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir weder ihn noch George Soros wegen ihres Glaubens oder ihrer Religionszugehörigkeit kritisieren, sondern ausschließlich für ihre Taten.

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