Selenskyjs Eine-Million-Soldaten-Offensive war frei erfunden

Bild: Twitter

“Man muss doch auch einmal träumen dürfen.” Das wäre die euphemistische Sichtweise auf das Geschehen. Man kann es auch einfach dreiste Lüge nennen, um den Krieg zu verlängern und die finanziellen Zuwendungen aus dem Ausland zu erhöhen. Ja, das kostet Menschenleben. Ja, den handelnden Personen ist das völlig egal. Militär-Insidern war von Anfang an klar, dass man nicht eine Million ausgerüsteter und an ihrer Ausrüstung ausgebildeter Soldaten aus der Tasche ziehen kann.

Ein Kommentar von Willi Huber

Die Systemmedien, von Steuergeldern reich gefüttert, übernahmen Anfang Juli unkritisch eine Meldung. Der Tausendsassa, Alleskönner und Superheld der Ukraine, Wladimir Alexandrowitsch Selenski, auch bekannt als Wologymyr Selenskyj, soll eine Offensive gegen Russland angeordnet haben, an der nicht weniger als eine Million Soldaten beteiligt ist. Ein exemplarisches Beispiel für diese Fake News findet sich in der Deutschen Tagesschau: Selenskyj ordnet Gegenoffensive an. Natürlich werden Fake News dieser Art nicht von Faktencheckern verfolgt, diese sind ja nur dazu da, um Andersdenkende zu verfolgen und zu zensieren und das Narrativ des Systems einzuzementieren.

Nun hätte man, gänzlich ohne auf böse Andersdenkende zu hören, einfach logisch nachdenken können. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, eine Million Soldaten zu unterhalten und in den Krieg zu schicken. Der zweite Weltkrieg hat das gezeigt. Aktuell gibt es vier Nationen, die Armeen dieser Größe unterhalten: China, Indien, USA und Nordkorea. Die Truppenstärken sind nicht von heute auf morgen entstanden, sondern historisch gewachsen. Es reicht nicht, zu deklarieren, dass ein beliebiger Einwohner jetzt ein Soldat ist. Ein echter Soldat, der auch nur den Funken einer Überlebenschance haben soll, muss lange ausgebildet werden. Und man muss ihm Material zur Verfügung stellen, offensiv und defensiv. Darüber hinaus wollen Soldaten nicht nur ihren Sold, sondern auch Infrastruktur, Kleidung, Essen.

Vor dem Krieg, am 29. Jänner, gab es einen wunderbar entlarvenden Text in der Luzerner Zeitung. Wie als Vorbereitung wurde die Schlagkraft und Mannstärke der ukrainischen Armee aufgelistet. Ein Schelm, wer denkt, dass Globalisten den Krieg schon lange geplant haben. Sowjetische Panzer, suizidale Rekruten und ganz viel Kampferfahrung: So fit ist die ukrainische Armee. Darin wurde (übertrieben) von 300.000 Mann geschrieben. Darin konnte man auch lesen:

Viele junge Männer drücken sich oft mittels Bestechung der Aushebungsoffiziere vor der Rekrutierung. Der allgemeinen Wehrpflicht nachkommen müssen so vor allem minderbemittelte Ukrainer, sehr oft Bewohner der wirtschaftlich eh abgehängten Dörfer. Dies ist der Moral abträglich und führt im Extremfall zu Amokläufen wie jenem vom Donnerstag in Dnipro, als ein Rekrut mit seiner Kalaschnikow fünf Kameraden tötete und mehrere teils schwer verletzte.

Nehmen wir also an, die Ukraine war oder ist in der Lage, 300.000 Mann zu ernähren und auszustatten. Fügen wir als Nebeninformation hinzu, dass die Ukraine Ende Mai hoffte, dass erst 100.000 Mann ihrer Armee gefallen sind. (Schreckliches Blutvergießen: Ukraine hofft, dass eigene Verluste noch unter 100.000 liegen!). Woher will die Ukraine nun die Waffen nehmen, um 800.000 weitere Soldaten auszustatten? Woher sollen diese wissen, wie man sich am Schlachtfeld verhält, wie man überhaupt seine Waffe lädt und einsetzt, so man überhaupt eine bekommt? Das ist natürlich unmöglich. So unmöglich, wie es ist, eine so große Anzahl von Menschen überhaupt mit dem Notwendigsten zu versorgen, wenn man es nicht lange Zeit im Voraus geplant hat. Und, westliche Medienhäuser mag das überraschen, Ukrainer stellen sich nicht freiwillig in Schlangen an, um für den Ex-Komiker und Soros-Marionette Selenskyj als Kanonenfutter sterben zu dürfen. 800.000 Mann wachsen nicht am Baum.

Nachdem man in Russland offenbar noch klar denken kann und für diesen Gedanken auch keine großen Geheimdiensterkenntnisse nötig sind, erklärte man gleich nach Selenskyjs 1-Millionen-Offensive-Ansage, dass diese eine plumpe Lüge ist. Dort war von Anfang an klar, dass es sich um eine Erfindung handelte – um die Geldgeber im Westen bei Laune zu halten und damit die westlichen, gleichgeschalteten Medien etwas zu berichten haben. Tatsächlich erreichen von den westlichen Spenden nur 30 Prozent die Front. Der Rest wird am Schwarzmarkt verkauft.

Tatsächlich war Selenskyjs Ansage eine Psyop, die ausschließlich auf den Westen abzielte. Dass man ihn in Russland korrekt einschätzt und nicht ernst nimmt, sollte selbst dem begnadeten Freund des Wintersports und des modernen Klavierspiels klar sein.

Selensky hat deutlich gemacht, dass die Ukraine 5 Milliarden Dollar pro Monat von ihren Partnern verlangen wird. Selensky (und mit ihm die Ukraine) könnten erleben, dass sein Heldentum in den Augen seiner Verbündeten in den kommenden Monaten, geschweige denn Jahren, an Wirkung verlieren wird. Seine Sturheit wird wahrscheinlich zunehmend selbstgerecht, fordernd, verurteilend, ja sogar unersättlich und gierig wirken. Die Ukraine ist nicht das einzige Problem der Alliierten, nicht einmal das Hauptproblem.

Apolut.net zitiert und übersetzt “The National Interest”

Fazit: Es gibt keine Million Soldaten in der Ukraine und es wird diese auf Sicht auch nicht geben. Es gibt keinen Sold, keine Ernährung, keine Kleidung und keine Bewaffnung für diese frei erfundene Million. Und Selenskyj wird weder die Südukraine noch die Krim rückerobern. Viel wahrscheinlicher ist es, dass er weiterhin Milliarden des Westens einnimmt, auf dubiose Konten verteilt und seinen Gönner-Oligarchen Igor Kolomoisky genauso fürstlich beschenkt wie sich selbst.

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