Peinlich: Selenskyj brüstet sich mit neuem US-Raketensystem – doch das ist noch gar nicht da

Symbolbild NASAMS via Ministerie van Defensie, CC0, via Wikimedia Commons

Die Vereinigten Staaten werden der Ukraine neue Waffensysteme liefern. Präsident Selenskyj brüstet sich damit, dass seine Truppen nun mit dem Raketensystem NASAMS gegen die russischen Soldaten kämpfen können. Doch offensichtlich sind die Raketen noch gar nicht angekommen: Sein Büro musste ihn korrigieren.

Seit Monaten liefern die Vereinigten Staaten und die NATO-Staaten Unmengen an Waffen an die Ukraine. Neben Kampfjets, Kampfpanzern und Artilleriesystemen soll die ehemalige Sowjetrepublik nun auch moderne Raketensysteme von Washington erhalten, mit denen die Ukrainer die russischen Truppen im Land bekämpfen sollen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj brüstete sich kürzlich damit, dass diese Waffen nun im Land seien. Allerdings musste das Büro des Präsidenten dann einräumen, dass die Lieferung von zwei solcher Systeme zwar beschlossen worden sei, die Lieferungen allerdings bislang noch nicht ukrainischen Boden erreicht hätten. Damit dürfte Selenskyj wohl wieder einmal zu vorlaut gewesen sein. Vor allem ist es peinlich, dass sein eigenes Büro ihn korrigieren muss.

Das National Advanced Surface-to-Air Missile System (NASAMS) soll die Luftraumverteidigung der Ukraine gegen russische Luftangriffe verstärken. Einem CNN-Bericht vom Juni zufolge “haben ukrainische Beamte um das als NASAMS-System bekannte Raketenabwehrsystem gebeten, da die Waffen Ziele in einer Entfernung von mehr als 100 Meilen treffen können, obwohl die ukrainischen Streitkräfte wahrscheinlich an den Systemen geschult werden müssen.” Das ist deutlich weiter, als die bisherigen Artilleriesysteme, die die Ukraine bislang erhalten hat. Zudem ist das NASAMS auf Luftziele ausgelegt, was die Möglichkeit von Angriffen auf russisches Territorium reduziert.

Das NASAMS ist vorrangig für die Bekämpfung von Flugzeugen, Drohnen und Cruise Missiles designed, jedoch (wie auch die anderen westlichen Luftabwehrsysteme) gegen die russischen Hyperschallwaffen machtlos. Die russische Luftwaffe, die bereits einige Kampfjets während der seit über einem halben Jahr andauernden Militäroperation verloren hat, dürfte über diese Waffenlieferung an die Ukraine dennoch nicht erfreut sein.

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