Leipzigs SPD-Oberbürgermeister Burkart Jung fordert 2G-Apartheid auch in Schulen

Bild: freepik

Einer macht den Anfang, verschiebt die Grenzen – und der Rest folgt ihm bald nach. So läuft es seit anderthalb Jahren mit dem scheibchenweisen Abbau von Freiheit und Privatautonomie in Europas übereifrigen Impf-Regimes, zu denen neben Österreich auch Deutschland zählt. Während ringsum immer mehr Länder öffnen, geht die deutsche Politik den genau gegenteiligen Weg und installiert eine immer totalitärer anmutende Gesundheitsapartheid. Nun prescht der erste Politiker vor mit der Forderung einer faktischen Impfpflicht für Berufsgruppen, die in Frankreich bereits gilt – und propagiert die 2G-Diskriminierung an Schulen bzw. ganz allgemein im pädagogischen Bereich. Auch das Gesundheitswesen soll auf diese Weise impfpflichtig gemacht werden.

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Natürlich ist es wieder ein gestandener Sozialdemokrat, der sich hier als Zuchtmeister profilieren will: Kein geringerer nämlich als der Leipziger SPD-Oberbürgermeister Burkart Jung. Er spricht sich, wie „Bild“ berichtete offen dafür aus, Lehrkräften und Erziehungspersonal nur noch mit Impf- oder Genesenenstatus die Ausübung ihrer Arbeit zu erlauben. Dasselbe soll für die Betreuer von Kitas und Wohngruppen gelten. Pikant: Jung ist auch amtierender Präsident des Deutschen Städtetages. Sein Wort hat nicht nur Gewicht, es sorgt auch auch prompte Nachahmer- und Verstärkereffekte.

Nachahmereffekte vorprogrammiert

Wir erwarten, dass sich die Beschäftigten im pädagogischen Bereich, zum Beispiel in Kitas, Schulen und Wohngruppen, aber auch in Krankenhäusern und in der Pflege impfen lassen, so Jung. Es gelte, alles daranzusetzen, „noch mehr Menschen fürs Impfen zu motivieren und die Impfquote zu steigern.“ In diesem wahnhaften Bestreben macht der Politiker auch vor verfassungsrechtlich bedenklichen Forderungen nicht halt.

Schon Mitte der Woche hatte Jung mit seinem Appell an die Adresse der Bundesländer für Aufsehen gesorgt, diese sollten im Freizeitbereich möglichst flächendeckende 2G-Regelungen schaffen – konkret also fürs Kino, für Clubs, Konzerte oder Fitnessstudios, weil dies „mehr Sicherheit und Normalität für ganz viele Menschen“ schaffe.

Es sind Protagonisten wie Jung, die einen Dammbruch nach dem nächsten lostreten und dafür sorgen, dass sich die Spaltung immer weiter vertieft, indem Menschen vor die erpresserische Wahl gestellt werden, sich entweder womöglich gegen ihre Überzeugung, ohne jeden Anlass und unter Inkaufnahme erheblicher Nebenwirkungen oder gar Folgeschäden impfen zu lassen – oder aber vom sozialen und öffentlichen Leben ausgeschlossen zu werden. (DM)


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