Die überschätzte Covid-Gefahr: Wie will die Politik eine Impfpflicht rechtfertigen?

Bild: opatsuvi / freepik

Bereits im August war klar: 80 Prozent der „Covid-Toten“ sterben gar nicht an Covid. Doch die Politik zog keine Konsequenzen hieraus. Im Gegenteil: Die Panikmache läuft weiter, die Völker Europas verharren weiter im Ausnahmezustand – und durch die drohende Impfpflicht stehen Grundrechtsverletzungen in ganz neuem Ausmaß im Raum.

Ein Kommentar von Daniel Matissek und Vanessa Renner

Die schon aus dem Vorjahr bekannten Panikmeldungen über hohe Inzidenzwerte, Überlastung von Krankenhäusern und Mangel an Intensivbetten (obwohl hausgemacht – Report24 berichtete) säumen wieder sämtliche Medien – neben immer neuen Lockdowns und Freiheitseinschränkungen insbesondere für Ungeimpfte droht nicht nur in Österreich in naher Zukunft die Verhängung einer Impfpflicht.

Warum trotz einer permanenten Impfkampagne und hoher Impfquote der Bevölkerung dieselbe (angebliche) Bedrohungslage herrschen soll wie 2020, wird nicht thematisiert – und, fast noch interessanter, auch nicht die brisante Frage, ob die Covid-19-Gefahr tatsächlich so hoch ist, wie unablässig behauptet wird. Dass die hohen Inzidenzen etwa von einem massiven Anstieg der Testzahlen herrühren, wird lieber nicht veröffentlicht.

Bereits Ende August veröffentlichte die „Welt“ ein Interview mit dem Mediziner und Leiter des unabhängigen Gesundheitsforschungsinstituts IGES in Berlin, Bertram Häussler, an das es sich im Lichte der aktuellen Panikmache noch einmal zu erinnern lohnt. In diesem erhebt Häussler nämlich den Vorwurf, dass von den Kliniken weit mehr Todesfälle an die Behörden gemeldet würden, als tatsächlich an Covid gestorben seien. Sein Institut habe ermittelt, dass bei rund 80 Prozent der seit Anfang Juli gemeldeten offiziellen Covid-Toten die zugrundeliegende Infektion länger als fünf Wochen zurückgelegen habe „…und man daher eher davon ausgehen muss, dass Corona nicht die wirkliche Todesursache war“, so Häussler. In die Statistik des Robert-Koch-Instituts“ (RKI) gingen auch Todesfälle ein, die zwar als Covid-Infizierte registriert gewesen, aber lange nach ihrer Genesung an anderen Todesursachen gestorben seien. Die Sterbestatistik werde dadurch „zunehmend verzerrter.“

Die oft irreführenden Zahlen und Daten des RKI sind seit langem Gegenstand heftiger Kritik, bilden aber unverdrossen und unbeirrt weiterhin die Hauptgrundlage für die Corona-Politik der Bundesregierung. Kritik, wie sie von Häussler bereits vor drei Monaten geäußert wurde, findet kaum Eingang in die öffentliche Debatte – und wenn doch, wird sie von selbsternannten „Faktencheckern“ sogleich in Zweifel gezogen und unter fadenscheinigen Relativierungen lapidar abgeurteilt

Angesichts der dieser Tage erneut entfesselten Angstmeldungen und den geplanten massiven Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit der Bürger durch eine Covid-Impfpflicht wäre es mehr denn je angebracht, im Sinne einer informierten Debatte endlich das Ausmaß der wirklich durch Sars-CoV2 bzw. Covid existenten Bedrohung zu thematisieren. Kritische Wissenschaftler und Mediziner fordern dies schon seit langem – und nicht zuletzt zur Rechtfertigung der Impfpflicht muss die Politik schlussendlich Beweise vorlegen, die einwandfrei belegen, dass die Gefahr von Covid-19 tatsächlich so groß ist wie behauptet und dass ihr rein mit einer solchen grundrechtsfeindlichen Maßnahme begegnet werden kann. Dazu wird sie jedoch kaum in der Lage sein: Schon die Ungleichbehandlung von Ungeimpften ist nämlich vollkommen unverhältnismäßig und somit faktisch verfassungswidrig.

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