Biden will weitere 38 Milliarden Dollar an die Ukraine schicken

Bild: Gage Skidmore from Surprise, AZ, United States of America, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

Die Ukraine wird zu einem Fass ohne Boden für die Vereinigten Staaten. Obwohl Washington bereits Unsummen für Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter bereitgestellt hat, sollen nun weitere fast 38 Milliarden Dollar folgen. Allerdings braucht Biden die Zustimmung des Kongresses.

In den letzten Monaten haben die Vereinigten Staaten bereits mehr als 100 Milliarden Dollar an vom Kongress genehmigten Mitteln für die Ukraine locker gemacht – plus weitere direkt vom Weißen Haus freigegebenen Lieferungen an Waffen und Munition. Nun sollen weitere insgesamt 37,7 Milliarden Dollar folgen. So hat das Weiße Haus über das Office of Management and Budget laut einem Bericht von “Defense News” einen entsprechenden Antrag gestellt. 21,7 Milliarden Dollar davon sollen als “Sicherheitsassistenz” gewährt werden, der Rest soll aus den Mitteln für Covid-19-Hilfsmaßnahmen und Katastrophenhilfe stammen.

“Präsident Joe Biden bittet den Kongress um mehr als 37 Milliarden Dollar Soforthilfe für die Ukraine, eine massive Finanzspritze, die das Land unterstützen könnte, da die russischen Streitkräfte bei ihrer neun Monate alten Invasion Verluste auf dem Schlachtfeld erlitten haben”, berichtet die AP. Das gesamte Unterstützungspaket für die Ukraine umfasst 21,7 Milliarden Dollar für militärische, nachrichtendienstliche und andere Verteidigungsmaßnahmen, 14,5 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe und die Aufrechterhaltung des Funktionierens der ukrainischen Regierung, 900 Millionen Dollar für die Gesundheitsversorgung und Unterstützungsdienste für in den USA lebende Ukrainer sowie 626 Millionen Dollar für die Unterstützung der nuklearen Sicherheit der Ukraine und die Modernisierung der strategischen Erdölreserve, so der Bericht.

Zusammen mit den Europäern und anderen Alliierten hat das Ausland in diesem Jahr bereits mehrere Hundert Milliarden Dollar an Unterstützung für die Ukraine locker gemacht. Wenn sich der Krieg noch lange ins nächste Jahr hineinzieht, wird es nicht besser. Und selbst wenn es zu einer Friedenslösung kommt, wird es nicht billig. Dank all der Versprechen des US-geführten Westens ist davon auszugehen, dass insbesondere die Vereinigten Staaten und die Europäische Union die ehemalige Sowjetrepublik noch über Jahre hinweg finanziell unterstützen “müssen”. Billig wird es jedenfalls nicht.

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass viele dieser “Hilfen” in Wahrheit Kredite sind, für die man die Menschen der Ukraine, aber auch mancher besonders “guter” Länder in der EU wie Deutschland in die ewige Schuldknechtschaft pressen will. In den Medien werden solche Darlehen immer als “Hilfen” tituliert – doch wie hilfreich ist eine solche Geldgabe, wenn sie in Wahrheit mit Zins und Zinseszins zurückbezahlt werden muss?

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