Auf Zuruf der USA: EU will Ukraine monatlich 1,5 Milliarden Euro überweisen

Bild: freepik / alexkich

Weil Washington die Führung in Kiew mit monatlich 1,5 Milliarden Dollar an zurückzuzahlenden Finanzhilfen unterstützen will, plant Brüssel nun, ebenfalls entsprechende Überweisungen zu tätigen. Das Finanzloch der ukrainischen Regierung ist gewaltig – für den Westen wird die Ukraine zunehmend zum Fass ohne Boden.

Nicht nur, dass die andauernden Lieferungen an Militärhilfe die Waffen- und Munitionslager der NATO-Staaten leeren, auch die Finanzhilfe für die ehemalige Sowjetrepublik belastet die Budgets der unterstützenden Länder zunehmend. Und die Belastungen werden größer. Denn nicht nur, dass die EU bereits im Mai neun Milliarden Euro an “makrofinanzieller Finanzhilfe” für Kiew versprochen hat, nun sollen auch noch monatlich 1,5 Milliarden Euro an (natürlich ebenfalls zurückzuzahlender) “Hilfe” im kommenden Jahr fließen. Washington hat die Europäer nämlich dazu aufgefordert, dem US-Versprechen von 1,5 Milliarden Dollar pro Monat zur Kofinanzierung des ukrainischen Staatshaushaltes zu folgen.

Doch nicht nur, dass diese Gelder von den ohnehin schon hoch verschuldeten EU-Staaten über Kredite aufgebracht werden müssen, auch die Ukraine landet so in der Schuldknechtschaft. Wobei das Ausfallsrisiko hierbei wie schon bei der sogenannten “Eurorettung”, als die EU-Länder und die EZB beispielsweise die privaten Gläubiger Griechenlands (also z.B. Banken, Pensions- und Hedgefonds, sowie Versicherungskonzerne) freikauften, bei den staatlichen Geldgebern liegt. Das heißt: Geht die Ukraine in den Staatsbankrott, sehen auch die Steuerzahler in Deutschland, Österreich usw. durch die Finger.

Hinzu kommt der Umstand, dass die Regierungen in Berlin, Wien & Co eigentlich schon genügend finanzielle Probleme haben, da die Energiekrise nicht nur zu einer beispiellosen Deindustrialisierung (und damit auch zu einer Massenarbeitslosigkeit) ganz im Sinne der “Great Reset“-Jünger führt, sondern auch für zunehmende Belastungen durch Rettungspakete und Preisobergrenzen bei Strom und Gas sorgt. Und nun sollen weitere zig Milliarden Euro an Steuergeldern für die Ukraine verschleudert werden, die noch nicht einmal den Status als Beitrittskandidat besitzt.

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